11.08.2017 Osterholz-Scharmbeck Von: Jörg Monsees
Bis zu 5.000 Besucher bei Fury in the Slaughterhouse erwartet

Furiose Vorfreude

jetzt wirds ernst. In zwei Wochen werden an der Stadthalle bis zu 5000 Besucher beim großen Open Air Event mit Fury in the Slaughterhouse erwartet.

„Das wird geil", sind sich Veranstalter, Stadtverwaltung und Kooperationspartner einig. Ein bisschen nervös sind sie alle, aber die Vorfreude überwiegt. „Wir machen den Job schon einige Jahrzehnte und es kribbelt immer noch, kurz bevor es losgeht", sagt Oliver Mücke, Geschäftsführer von Koopmann Concerts. Die Agentur arbeitet seit 2006 regelmäßig mit der Stadthalle zusammen. Gemeinsam starteten sie im letzten Jahr das Experiment „Open Air Konzert in Osterholz-Scharmbeck" - mit großem Erfolg.

„Oerding war ein zufriedenstellendes Ergebnis, Fury wird ein sehr gutes Ergebnis", ist Oliver Mücke sich sicher. Weit hergeholt ist seine Vermutung nicht: Es wurden bereits über 4000 Tickets verkauft. Osterholz-Scharmbeck könnte sich durchaus als Standort für Open Air Events etablieren, meint der Veranstaltungs-Profi. „Wir sind stolz darauf, dass wir so etwas hier anbieten können", freut sich Bürgermeister Torsten Rohde, der auch im Aufsichtsrat der Stadtmarketing Osterholz-Scharmbeck GmbH sitzt. Er hat die Vorgeschichte des Fury-Konzerts von Anfang an miterlebt: „Ich erinnere mich noch genau an diese Aufsichtsratssitzung", sagt Rohde. „Matthias Renken sagte: ‚Ich habe da eine Idee. Fury geht auf Tour...‘ Da haben wir erstmal alle geschluckt", lacht der Bürgermeister.

Mit dem engagierten Team der Stadthalle, Koopmann Concerts und wohlwollenden Partnern wie den Stadtwerken ließ sich die Mammutaufgabe tatsächlich bewältigen. Wenn Fury in the Slaughterhouse auf Tour gehen, stehen nicht bloß die sechs Musiker auf der Bühne. Dann gibt es mindestens eine 40-köpfige Crew, Videoleinwände, spektakuläre Lichteffekte und hohe Anforderungen an die Technik. So eine Produktion erfordert vollen Einsatz. Und dann wären da noch ein paar tausend Menschen, die „Won‘t forget these days singen"...

Die Stadt kann von dem Event profitieren. „Veranstalter, Agenturen und Musiker reden natürlich auch untereinander", weiß Oliver Mücke. Da kommt dann natürlich auch die Frage: „Osterholz-Scharmbeck!? Wo zum Teufel ist das? Da habt ihr gespielt, wie war das denn?" Eine gute Adresse spricht sich schnell rum. „Wir sind durchaus geneigt, Konzerte in dieser Größenordnung öfter hier stattfinden zu lassen", verrät Mücke. Der sperrige Name der Kreisstadt könnte auch eine echte Marke werden - die Ärzte fanden ihn jedenfalls sofort sympathisch, als sie 2011 unter dem Namen „Laternen Joe" in der Stadthalle spielten.

Aber das ist Zukunftsmusik. Damit das Fury-Konzert am 26. August ein Erfolg wird, bitten die Veranstalter alle Besucher, frühzeitig anzureisen und ein bisschen Zeit für die Eingangskontrollen mitzubringen. Ab 17 Uhr wird das Gelände geöffnet. Taschen, die größer als ein DIN-A4 Blatt sind, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit auf das Gelände genommen werden. Aktuelle Hinweise finden Besucher auf der Homepage der Stadthalle: www.stadthalle-ohz.de. Tickets für das Open Air Konzert gibt es beim Osterholzer Anzeiger in der Bahnhofstraße 58 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.